Schreiben bei Hitze. Ventilator und Becher auf Schreibtisch. Photo by Siniz Kim on Unsplash

Schreiben bei Hitze?

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Es ist Sommer! Ganz eindeutig, die Temperaturen klettern und steigen und das große Schwitzen ist angesagt. Ich mag Sommer eigentlich, aber so ab 30 Grad wird es mir dann doch zu warm. Gefühlt versucht mein Gehirn aktuell, zu schmelzen und meine Finger versinken in der Tastatur.
Trotzdem liegt da Arbeit auf dem Schreibtisch, die erledigt werden sollte und ich will was schreiben. Wenn es nur die Hitze nicht wäre…
Kommt dir das irgendwie bekannt vor? Hast du auch schon darüber nachgedacht, an den Nordpol auszuwandern? Oder in den Kühlschrank zu ziehen? Ich schon, aber nur ganz kurz, der Kühlschrank ist einfach zu eng. Also muss eine andere Lösung her. Mit der Zeit habe ich ein paar Tricks getestet, um bei der Hitze trotzdem zum Schreiben und Arbeiten zu kommen. Die besten habe ich hier gesammelt. Sie sind alle relativ einfach und selbstverständlich in der Praxis erprobt.

Also los!

Erstmal natürlich viiiiel Trinken. Klar, darauf werden wir aktuell überall hingewiesen, ist ja auch wichtig. Und weil immer nur Wasser auf die Dauer nicht schmeckt, versuche ich es momentan mit Nicht-mehr-heißem-Tee (morgens gekocht und ein paar Stunden in den Kühlschrank) und etwas von dieser Liste hier (und ja, man kann die Erdbeeren danach noch essen, ich hab’s ausprobiert). Wenn ich keine Zeit (oder Lust) habe, um mir ein Getränk vorzubereiten und dann zu warten, bis es fertig ist, mische ich einen Spritzer Zitronensaft ins Wasser und ab an den Schreibtisch. In meiner Lieblingsflasche* bleibt es sogar kühl!

Rollos runter. Ich finde es eigentlich ziemlich schade, die Sonne auszusperren, aber leider knallt sie momentan einfach mit zu viel Wucht in die Wohnung und heizt sie auf. Darum kommen die Rollläden runter, sobald die Sonne anfängt, durch’s Fenster zu scheinen. Einige meiner Wohnheim-Nachbarn im Studium hatten ihre Fenster sogar mit Alufolie verklebt, die das Licht und damit einen Teil der Wärme reflektiert hat. Soll funktioniert haben, aber das ist mir dann doch zu extrem.

Füße kühlen. Ich habe mal einen dicken Kühlpack mit Gelfüllung als Werbegeschenk bekommen. Und weil das Ding für irgendwas gut sein muss, lege ich ihn während der Nachmittagshitze unter den Schreibtisch und stelle zwischendurch meine Füße drauf. Das hilft mir vor allem, dass der Kreislauf nicht so wegsackt. Aber ein feuchtes Handtuch, das eine Stunde im Kühlschrank verbracht hat, erfüllt den Zweck auch.

Erfrischung. Letztes Jahr wurde mir mal an einem heißen Tag ein kühlendes Bodyspray angeboten. Ich hatte das bisher für ein albernes Beautyprodukt gehalten und war dann echt positiv überrascht. Seitdem habe ich eine Sprühflasche* mit Wasser auf meinem Schreibtisch stehen, mit der ich zwischendurch meine Beine und Arme befeuchte. Das erfrischt etwas und, ganz ehrlich, es ist billiger, hautfreundlicher und einfacher nachzufüllen als fertiges Spray.

Verdunstungskälte nutzen. Es gibt da dieses Phänomen, dass Wasser, wenn es verdunstet, Kälte abgibt. Darum soll es gegen überhitze Räume helfen, feuchte Tücher innen vor die Fenster oder allgemein in den Raum zu hängen. Das habe ich so in der Form noch nicht getestet, aber ein Wäschestände voll sauberer, frischgewaschener Wäsche gibt auch ganz toll Verdunstungskälte ab. Also ein weiterer Grund zum prokrastini… ähm Wäsche waschen.

Und dann gibt es da noch Luftikus. Das ist der Name, den wir unserer Windmaschine* gegeben haben. Dieses Gerät wird auch als Bodenventilator bezeichnet und, naja, es bewegt Luft. Davon wird sie zwar nicht kälter, aber es hilft dagegen, dass sie schwer in der Wohnung hängt. Allerdings ist das auch sehr gefährlich, wenn man viele Notizzettel herumliegen hat! Vertrau mir, ich hab es für dich ausprobiert. Es gibt auch kleinere Varianten, einer meiner früheren Kollegen hatte einen lustigen Handventilator*. Das ist wirklich Geschmackssache, welche Art Ventilator gefällt. Aber sicher unbedingt deine Notizzettel, bevor du den Ventilator einschaltest!

 

Viel wichtiger ist aber noch etwas anderes: schreiben!
Ja, schreiben, auch wenn es zu warm ist. Am besten etwas kaltes, dass dich auf kalte Gedanken bringt, mit richtig viel Schnee und Eis, vielleicht auf einem Eisplaneten … Oder das Gegenteil, etwas mit richtig viel Hitze, immerhin gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt für die Recherche für eine Geschichte in der Wüste, oder?

Wenn alles nichts hilft, bleibt es immer noch die Möglichkeit, umzuziehen. Es gibt bestimmt ein Café oder eine öffentliche Bibliothek mit Klimaanlage in der schreibende Menschen wie du und ich eine Weile unterkommen können.

 

Ich hoffe, diese Tricks helfen dir weiter, ich wünsche dir in jedem Fall einen guten Schreib-Sommer!
Und vielleicht magst du mir deinen ultimativen Trick verraten, wie du bei der aktuellen Hitze etwas geschrieben kriegst?

2 Gedanken zu „Schreiben bei Hitze?

  1. Hallo Marie,

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Das mit der Verdunstungskälte wusste ich gar nicht. Blöderweise habe ich die Wäsche heute morgen auf der Terrasse aufgehängt. Naja, nächstes Mal weiß ich es besser 😉
    Ich mache mir gerne ein Fußbad. Mit Natron darin kann der Körper gleichzeitig noch entgiften 🙂

    Liebe Grüße – auch an Luftikus
    Helen

    1. Hallo Helen,
      sehr gerne. 🙂
      Leider habe ich keine Schüssel, in die ich beide Füße reinstellen kann. Und die Auflaufform muss dann doch nicht sein. Aber sonst definitiv ein super Tipp!
      Liebe Grüße
      Marie

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